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Das Projekt "STÄRKE"

Unternehmen, die sich den immer komplexer werdenden Anforderungen des Marktes stellen, befähigen auch ihre Beschäftigten, änderungsfähig und änderungsbereit zu sein. Vielen Beschäftigten wird künftig ein hohes Maß an selbstgesteuertem Handeln, kommunikativen Kompetenzen und Fähigkeiten zur Selbstorganisation abverlangt werden. Um sie dabei zu unterstützen, können Unternehmen dazu beitragen, die individuelle Resilienz ihrer Beschäftigten zu stärken. Gleichzeitig sollen durch eine gute Organisationsentwicklung alle Strukturen und Geschäftsprozesse so stabil, zuverlässig, sicher und Betrieb optimal funktionieren (organisationale Resilienz).

Das Projekt STÄRKE entwickelt auf Basis von wissenschaftlichen Untersuchungen Konzepte zur Stärkung der Veränderungs-kompetenz von Mitarbeitenden und Organisationen.

Ziel des dreijährigen Kooperationsprojektes ist es, ein Gesamtkonzept der individuellen und organisationalen Resilienz mit vier Pilotunternehmen zu entwickeln und dieses in den Unternehmen zu erproben.

Über das Projekt

Ein entscheidender Beitrag zur Stärkung von Beschäftigten und Betrieben ist, dass Unternehmen die individuelle Resilienz ihrer Beschäftigten stärken und dass durch eine effiziente Organisationsentwicklung alle Strukturen und Geschäftsprozesse so stabil, zuverlässig, sicher und gleichzeitig flexibel werden, dass sie für Beschäftigte und Betriebe optimal funktionieren. Hierzu existiert bisher noch kein Resilienz-Ansatz, der das Unternehmen in den Fokus stellt. Im Projekt werden am Beispiel von vier Pilotunternehmen maßgeschneiderte betriebliche Konzepte zur individuellen und organisationalen Resilienz entwickelt, ausgeführt und begleitet. Erfolgreiche Maßnahmen werden bewertet, abgeleitet, entwickelt und angewendet.

Im Sinne der Zielsetzung „Starke Beschäftigte und starke Betriebe“ steht dabei die Stärkung der Änderungsfähigkeit mit Resilienz-Konzepten mit folgenden betrieblichen Handlungsfeldern im Blickpunkt:

  • Analyse des Status Quo
  • Resilienz Workshops für Mitarbeiter und Führungskräfte
  • Organisationsentwicklung
  • Selbstgesteuertes Handeln am Arbeitsplatz
  • Kommunikative Kompetenzen
  • Leitfaden „Resilienz-Kompass“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen seines Programms „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ in dem Bereich „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“.

Erfahren Sie Mehr

DIE KOOPERATIONSPARTNER

  • Technische Universität, Institut für Arbeitswissenschaft, Darmstadt: Analyse und Entwicklung der individuellen Resilienz aus der Mitarbeiterperspektive
  • Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH, Düsseldorf: Entwicklung eines modularen, integrativen Konzepts auf der Basis des EFQM-Modells
  • Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), Düsseldorf: Analyse der organisationalen und individuellen Resilienz auf Makroebene
  • Heusch GmbH & Co KG, Aachen: Flexibilität und Resilienz für eine langfristige internationale Wettbewerbsfähigkeit
  • Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH, Pulheim: Wissenstransfer und altersgemischte Teams systematisch weiterentwickeln
  • Martin Luck Metallgießerei GmbH, Saarbrücken: Systematische Anwendung von Resilienz in kleinen Familienunternehmen
  • Bergische Sägen- und Hobelmesserindustrie Fritz Jul. Buchholz GmbH & Co. KG, Remscheid: Innovation durch strategische Entwicklung von Unternehmen und Beschäftigten